Passionskonzert

Sonntag 18. März 2018, 16.00 Uhr
St. Dionysius Kirche, Nordwalde
Johann Sebastian Bach: Tilge, Höchster, meine Sünden  BWV 1083
Johann Sebastian Bach: Himmelskönig, sei willkommen  BWV 182

Es musizieren:

Katharina Brodesser, Sopran

Judit Westhues, Alt

Gisela Schweppenstedde-Türk, Sopran

Arndt Winkelmann, Bass

venestra musica

Newe Steinfurter Hofcapelle

Thorsten Schlepphorst, Leitung

BACH 1720 geht ins zweite Jahr. Das erste große Konzert in diesem Jahr in der St. Dionysius Kirche präsentiert zwei Wochen vor Ostern, am 18. März um 16.00 Uhr, ein Früh- und ein Spätwerk Bachs.

Bach komponierte nur wenige Passionskantaten, denn in Leipzig, wo die meisten seiner Kantaten entstanden, war die Passionszeit tempus clausum, man führte keine instrumental begleitete Musik auf. So stammen die erhaltenen Passionskantaten Bachs aus der Weimarer Zeit. Am 02. März 1714 wurde Bach hier zum Konzertmeister befördert. Von nun an hatte er die Aufgabe,  alle vier Wochen eine Kantate zu komponieren und aufzuführen. Das erste Werk, das er im Rahmen dieser Verpflichtung schuf, war die Kantate „Himmelskönig, sei willkommen“. Drei Wochen nach der Ernennung war die Uraufführung.

In Bachs letzten Lebensjahren entstand die Kantate „Tilge, Höchster, meine Sünden“. Nachdem Bach 10 Jahre als Thomaskantor in Leipzig tätig war, nahm seine kompositorische Arbeit für die Kirche deutlich ab. Immer häufiger bearbeitete und überarbeitete er eigene und fremde Werke. „Tilge Höchster“ ist eine Bearbeitung des berühmten „Stabat Mater“ von Giovanni Battista Pergolesi. Dieses Werk wurde vor zwei Jahren hier in Nordwalde mit den beiden jungen Sängerinnen Katharina Brodesser und Judit Westhues erfolgreich aufgeführt. Umso interessanter nun, den Vergleich mit der Bachschen Bearbeitung zu hören.

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