marimba sacra

BACH 1720 marimba sacra

Konzert am 10. Juni um 19.00 Uhr

St. Dionysius Kirche, Nordwalde

Bach 1720 ist mittlerweile jedem Nordwalde ein Begriff, auch wenn sich immer noch nicht genug Menschen trauen mal zu kommen und zu hören. Am Sonntag, den 10. Juni (19.00 Uhr in der Pfarrkirche) gibt es eine weitere Gelegenheit dazu.

Die beiden Schlagzeuger Peter Nagy und Timon Seithel werden im Konzert Bach auf dem Marimbaphon (ein übergroßes Xylophon für den Konzertgebrauch) spielen. Kein originales Klangerlebnis, aber ein mindestens originelles! 

Mit jeweils vier Schlägeln gleichzeitig interpretieren sie dabei nicht nur eigens für ihre Instrumente komponierte Stücke, sondern transkribieren auch Werke älterer Stilepochen. Der Brückenschlag zu den Barockklängen Johann Sebastian Bachs gelingt besonders gut, weil sich die klanglichen Eigenschaften von Laute bzw. Cembalo und die des Marimbaphons sehr ähneln. Musikalisch werden bei dem Konzert marimba sacra die beiden Barockkomponisten Johann Sebastian Bach und Silvias Leopold Weiss gegenübergestellt, die zur selben Zeit gelebt und gewirkt haben. J.F. Reichardt schreibt 1805 von einem Zusammentreffen der beiden Musiker, bei dem sie ihre musikalischen Fähigkeiten in einem Wettstreit erprobten: „Wer die Schwierigkeiten der Laute für harmonische Ausweichungen und gut ausgeführte Sätze kennt, der muß erstaunen und kann es kaum glauben, wenn Augen- und Ohrenzeugen versichern, daß der große Dresdner Lautenist Weisse mit Sebastian Bach, der auch als Clavier- und Orgelspieler groß war, in die Wette phantasiert und Fugensätze ausgeführt hat.“  

Der weitere Konzertabend wird nicht minder abwechslungsreich. So steht mit „Variations on Japanese Children´s Songs II“ ein wahrer Klassiker der japanischen Marimba-Pionierin Keiko Abe auf dem Programm. Auf rhapsodische Art und Weise kommt hier asiatisch-gefühlvolle Tonalität zum Vorschein, die von virtuosen Zwölfton-Kadenzen unterbrochen wird. Jazzig wird es in dem Stück „Kaleidoscope“ des französischen Komponisten Eric Sammut, bei dem Groove und Lyrik gleichermaßen anklingen. Weitere Stücke verschiedener Couleur runden das Konzert ab. Wer den warmen und durchklingenden Klang der Marimba einmal gehört hat, der wird ihn sicherlich nicht mehr vergessen. Ein Konzert mit dem Prädikat: Empfehlenswert!

Die beiden Multi-Perkussionisten lernten sich im Rahmen ihres Studiums an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz, Österreich, kennen. Seit dieser Zeit setzen sie sich intensiv mit der kammermusikalischen Konzertliteratur für das Marimbaphon auseinander.

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Als soll die Welt schier brechen

Konzert des Countertenors Alexander Schneider

Am Donnerstag, den 3. Mai Abends, um 20.00 Uhr werden der Countertenor Alexander Schneider und Organist Thorsten Schlepphorst gemeinsam ein weiters Konzert der Reihe BACH 1720 gestalten.

Vor 400 Jahren, am 23. Mai 1618, drangen knapp 200 Vertreter der protestantischen Stände in die Prager Burg ein und warfen zwei königliche Statthalter und einen Beamten aus einem Fenster etwa 17 Meter tief in den Burggraben. (Wobei alle drei überlebten, weil sie auf einem Misthaufen landeten.) Dieses Ereignis, heute als Prager Fenstersturz bekannt markiert den Beginn des 30-jährigen Krieges, der dann 1648 mit dem Frieden von Münster und Osnabrück sein Ende fand.

Die beiden Musiker wollen in ihrem Konzert an dieses Ereignis erinnern und dabei den Bogen bis zu Johann Sebastian Bach schlagen. Ein Teil des Konzertes wird sich der Musik aus der Zeit des 30 jährigen Krieges widmen, der Epoche des musikalischen Frühbarock, widmen. Eine musikalische Periode, die – man sollte es wegen der äußeren Umstände nicht erwarten – enorme musikalische Innovationen hervorgebracht hat.

So wird beispielweise Musik von Tobias Michael, einem der Vorgänger Bachs im Amt des Thomaskantors, erklingen. In der Reihe BACH 1720 fehlt natürlich auch Johann Sebastian Bach nicht. Zwei Arien aus Kantaten, sowie Stücke aus dem „wohltemperierten Clavier“, gespielt auf der Orgel sind auch zu hören. 

Alexander Schneider wurde in Frankenberg/Sachsen geboren und war Mitglied im Dresdner Kreuzchor. In Nordwalde trat er schon dreimal zusammen mit dem von ihm gegründeten und geleiteten Ensemble „polyharmonique“ auf. Zuletzt sang er in Nordwalde die Altsolopartie in der Messiasaufführung im Januar 2017.

Der Altist lebt in Belgien und arbeitet mit vielen namhaften Ensembles zusammen, darunter Cantus Cölln, Collegium Vocale Gent, Akademie für Alte Musik Berlin, Dresdner Kammerchor, Ensemble Amarcord, Musica Fiata Köln und die Lauttencompagney Berlin.

Er sang unter der Leitung namhafter Dirigenten, u.a. Philipp Herreweghe, René Jacobs, Martin Haselböck und Marcus Creed. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren diese Arbeit.

Das Musiktheater führte ihn an das Theater Heidelberg, die Oper Leipzig, das Goethe-Theater Bad Lauchstädt, das Theater Gera und das Schlosstheater Potsdam im Neuen Palais. Am Theater Luzern stand er als Oberon in Brittens „Midsummer Night’s Dream“ auf der Bühne. Zur Welturaufführung der Jazz-Oper „Casanova“ von Daniel Schnyder gastierte er in Gstaad/Schweiz und New York City/USA.

BACH 1720 – Orgelkonzert IV

Liebe Freunde der guten Musik,

der Bach -Zyklus mit Ludger Lohmann geht natürlich auch in diesem Jahr weiter. das erste der drei diesjährigen Konzerte findet am Sonntag in einer Woche statt.
Also bitte vormerken und diese e-amil gern an andere Orgel- und Bachfreunde weitersenden.

Bach – Orgel – Konzert zum Vierten

Bach in Nordwalde, das sollte sich herumgesprochen haben, heißt auserlesene Musik mit auserlesenen Künstlern an einem exquisiten Instrument.

Ludger Lohmann ist in der Konzertreihe mit sämtlichen Orgelwerken des Leipziger Komponisten nun zum vierten Gast in Nordwalde. „Christ ist erstanden“ heißt das Programm, das der Stuttgarter Orgelprofessor am 22. April um 19.00 Uhr in der St. Dionysius Kirche in Nordwalde an der Barockorgel präsentieren wird. Neben den österlichen Choralbearbeitung erklingen eine Triosonate und das virtuose Praeludium und Fuge in D-Dur.

Karten zum Preis von 8,00 € an der Abendkass

Als besonderer Service hier schon mal das Programm:Plakat OK 4:12 klein
 
Sonntag, 22. April 2018 19.00 Uhr
 „Christ ist erstanden“ 
Präludium und Fuge D-Dur  BWV 532
Fantasia sopra Christ lag in Todesbanden  BWV 695
Fantasia sopra Christ lag in Todesbanden  BWV 718
Aus dem „Orgelbüchlein“:
Christ lag in Todesbanden  BWV 625
Jesus Christus, unser Heiland   BWV 626
Christ ist erstanden (3 Verse) BWV 627
Erstanden ist der heil’ge Christ  BWV 628
Erschienen ist der herrliche Tag   BWV 629
Heut‘ triumphieret Gottes Sohn  BWV 630
Triosonate Es-Dur  BWV 525
Präludium und Fuge G-Dur  BWV 541   
 
Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr‘ (Bicinium)  BWV 711  
Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr‘ (Fuga)  BWV 716
Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr‘  BWV 717
Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr‘ (Choral)  BWV 715
Concerto d-moll (nach Vivaldi)  BWV 596
Präludium und Fuge C-Dur  BWV 547

Mädchenkantorei fährt nach Barcelona

Die Kinder- und Jugendchöre unserer Gemeinde sind schon seit vielen Jahren Mitglied im internationalen Chorverband Pueri cantores. In jedem Jahr treffen sich die Sängerinnen und Sänger, oft mehrfach, zu verschiedenen Anlässen. So werden die Pueri Chöre aus dem Bistum Münster beim diesjährigen Katholikentag einen eigenen Chortag veranstalten, an dem etwa 400 bis 500 junger Sänger aus dem Bistum teilnehmen werden.

Besondere Höhepunkte im Jahr sind die großen Chortreffen, die mal auf nationaler und etwa im Abstand von 2 Jahren auf internationaler Ebene stattfinden.

In der Woche vor den Sommerferien fahren die Sängerinnen der Mädchenkantorei zum Festival nach Barcelona. Zusammen mit vier Chören aus der Umgebung füllen sie einen großen Bus. Bis dahin muss noch das gut 90 Seiten starke Chorbuch durchgearbeitet werden, das alle 4000 Teilnehmer für des Festivals erhalten haben, damit alle gemeinsam singen können.

Nähere Infos werden folgen…..