Adventskonzert am 3. Dezember 2017 um 17.00 Uhr

Ökumenisches Adventskonzert

Alle Jahre wieder ist ja ein Weihnachtslied, aber es passt auch auf ein schon über 30 Jahre wiederkehrendes Ereignis: Das traditionelle Adventskonzert in der St. Dionysius Kirche in Nordwalde. Die Ensembles der Nordwalder und der Altenberger Kirchenmusik laden wieder zu ihrem großen ökumenischen Konzert ein.

Am 3. Dezember um 17 Uhr wollen die Kirchenchöre beider Gemeinden, der Blockflötenkreis, der Seniorenchor sowie der Posaunenchor in der St. Dionysius Kirche ihr Geübtes präsentieren. Ein neuer Name taucht in diesem Jahr auf dem Konzertprogramm auf, dafür ist ein anderer, vertrauter Name nicht mehr zu finden. Der Mangel an singenden Männern hat dazu geführt, dass der katholische Kirchenchor nunmehr als reiner Frauenchor auftreten wird. Die Sängerinnen haben sich dann auch für einen neuen Namen entschieden. „Einklang“ heißt der der Kirchenchor von nun an. Beim Adventskonzert ist Premiere.

Neben einzelnen Beiträgen jedes Ensembles werden auch wieder gemeinsame Werke aufgeführt, natürlich sind auch die Zuhörer wieder zum Mitsingen eingeladen.

Der Eintritt ist wie immer frei. Um Spenden zur Förderung der Kirchenmusik wird am Ausgang gebeten.

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Actus tragicus und Fauré Requiem

Am Sonntag, den  12. November 2017 um 16.00 Uhr findet unser nächstes Konzert statt. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach und französischen Komponisten, die von Bachs Kompositionen beeinflusst wurden.

Johann Sebastian Bach: Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit  (artus tragicus) BWV 106                                  (1685-1750)

J.S. Bach/Charles Gounod: Méditation sur le 1er prélude de Bach (1818-1893)                        für Harfe und Violine

Gabriel Fauré: Requiem op. 48                                                                                                   (1845-1924)

Es musizieren:                                                                                                                          Katharina Brodesser, Sopran                                                                                                         Judit Westhues, Alt                                                                                                                       Andreas Scholz, Tenor                                                                                                                   Arndt Winkelmann, Bass

Projektchor P 16 (Fauré)                                                                                                                      venestra musica (Bach)

Projektorchester

Thorsten Schlepphorst, Leitung

Der Actus tragicus zählt zu den bekanntesten und am meisten geschätzten Werken Bachs, mit bis heute ungebrochener Resonanz – ein Geniewerk, wie es auch großen Meistern nur selten gelingt. Mit dieser  Kantate hinterließ Bach eine krönende Vollendung der alten Kantatenform, die die Stilmittel der bunten Zusammenstellung kontemplativer Texte mit ihrer eng an den Text angelehnten Musik genial in eine zwingende musikalische Form gießt.

Die Méditation über ein Praeludium von Bach komponierte Charles Gounod 1852. Er nimmt dazu Bachs 1. Praeludium aus dem wohlthemperierten Klavier und macht daraus die Begleitung zu einer neuen Melodie. Später unterlegte Gounod dieser Violinmelodie den Text des Ave Maria. In dieser Form wurde es zu einem der bekanntesten Stücke der klassischen Musik. Entstanden ist es aus einer Improvisationsübung während seines Studiums. Wenn jemand sagt, er möchte das Ave Maria hören, ist fast immer dieses Stück gemeint.

Faurés Requiem ist anders als die vielen Requienvertonungen seiner Zeitgenossen. Es  wurde geschrieben für einen kleinen Chor und Orgel. Nur tiefe Streicher (es spielen keine Violinenmit, nur die tieferen sonoren Bratschen) geben weitere Klangfarben. Dazu kommt noch die Harfe, die in keinem französch romatischen Orchester fehlen darf. Faurés Bild vom Jenseits ist eine friedvolle und angenehme Vision, ein wenig französisch parfümierter Himmel, aber ein Himmel, der allen Fegefeuerschrecken verloren hat.

Karten im Vorverkauf bei Buch und mehr in Nordwalde für 12,00 €

Weltklasse in Nordwalde

Nicht nur in der Bagno-Konzertgalerie geben sich Künstler von Weltrang die Klinke in die Hand. Auch in Nordwalde sind im Oktober gleich zweimal Weltklassemusiker zu Gast.

Bereits zum vierten mal kommt Prof. Ludger Lohmann in die St. Dionysius Kirche um an der Barockorgel zu spielen. Im Rahmen seines Zykluses mit sämtlichen Bach-Orgelwerken spielt er am Sonntag, den 8. Oktober um 16.00 Uhr Bachs „Dritten Theil der Clavierübung“. Polyharmonique

Eine Woche später, am 15. Oktober um 17.00 Uhr , gibt das Vokalensemble „polyharmonique“ ein Sonderkonzert im Rahmen der Konzertreihe BACH 1720. Das Konzertprogramm ReFormation beinhaltet Musik von Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz, Tobias Michael und Andreas Hammerschmidt. Als Höhepunkt des Programms erklingt zum Abschluss  Johann Sebastian Bachs Motette „Jesu, meine Freude“. Die 5 Sänger und zwei Instrumentalisten des Ensembles sind in Nordwalde keine Unbekannten. Bereits 2015 waren die Musiker in Nordwalde zu hören und sorgten damals für hervorragende Kritiken. Vier der Sänger bildeten im Januar diesen Jahres das Solistenquartett in der Aufführung von Händel Messias in der St. Dionysius Kirche. Seit seinem ersten Auftritt in Nordwalde hat „polyharmonique“ bereits 3 CDs herausgebracht, die allesamt von der internationalen Kritik positiv aufgenommen wurden.

Eintrittsprogramme sind an der Abendkasse erhältlich. (12,00 €)

3. Orgelkonzert mit Ludger Lohmann

Dritter Teil der Clavierübung

Der Zyklus mit sämtlichen Orgelwerken Bachs, gespielt von Ludger Lohmann, erreicht einen ersten Höhepunkt. Am Sonntag, den 8. Oktober steht um 16.00 Uhr der „Dritte Theil der Clavierübung“ auf dem Programm.

Bachfreunde wissen, dass sich hinter dem Titel „Clavierübung“ alles andere als Übungsstücke verbergen, sondern dass es sich um einen hochvirtuosen,  fast zweistündigen Orgelzyklus handelt. Bach hat hier die sogenannten Kathechismus-Choräle Luthers bearbeitet. Es erklingt also der musikalische Beitrag Nordwaldes zum Reformationsjubiläum.

Für Aufführung in der St. Dionysius Kirche haben sich die Organisatoren etwas Besonderes einfallen lassen. Nach jedem Choralvorspiel wird das dazugehörende Lied vom Chor „venestra musica“ gesungen.

Der im Jahr 1739 erschienene Originaldruck ist in einigen sehr guten Exemplaren erhalten. Während der Aufführung werden die Stücke aus diesem Originaldruck auf eine Leinwand projiziert. Wer also möchte, kann die Stücke mitlesen, oder sich einfach an dem schönen alten Druck erfreuen.

Wegen der Länge des Konzertes wird es – ungewöhnlich in einem Orgelkonzert – eine Pause geben. Im Pfarrsaal stehen für die Besucher Getränke bereit.

Das Konzert ist gleichzeitig eine Veranstaltung im Rahmen der Feier des Partnerschaftsjubiläums mit Amilly und Treuenbrietzen – übrigens zwei Orte, die wie Nordwalde auch über  besondere Orgeln verfügen.

Eintrittsprogramme mit einer ausführlichen Einführung von Prof. Lohmann zum Preis von 8,00 € gibt es ausschließlich an der Tageskasse.Plakat OK 3:12

Nach der Sommerpause: die Probenzeit geht wieder los!

Die Sommerferien haben auch für die kirchenmusikalischen Gruppen in Nordwalde eine willkommene Möglichkeit zum „urlauben“ gebracht – jetzt geht es aber mit frischer Kraft wieder los mit der Probenarbeit!

Hier die Starttermine für die jeweils 1. Probe nach den Ferien:

  • venestra musica: Montag, 28. August, um 20.00 Uhr in der Kirche
  • Kirchenchor: Dienstag, 29. August, um 20.00 Uhr im Saal des St. Augustinus-Altenzentrums
  • Projektchor P 16: Mittwoch, 30. August, um 20.00 Uhr in der Kapelle des Augustinushauses
  • Kinderchor Aufbaustufe und Mädchenkantorei: Donnerstag, 31. August, um 17.00 bzw. 17.30 Uhr in der Kapelle des Augustinushauses
  • Seniorenchor: Dienstag, 5. September, um 10.00 Uhr im Saal des St. Augustinus-Altenzentrums
  • Familienchor: Donnerstag, 7. September, um 16.15 Uhr im Saal des St. Augustinus-Altenzentrums
  • Pfarrorchester: Donnerstag, 7. September, um 20.00 Uhr  in der Kapelle des Augustinushauses